Mit­wir­kung an po­li­ti­schen Ent­schei­dungs­pro­zes­sen

Die Wis­sen­schaft ist ge­for­dert, mehr Tech­no­lo­gie­ver­ständ­nis in die Ver­wal­tung zu brin­gen, al­so Be­ur­tei­lungs- und Ent­schei­dungs­fä­hig­keit zu stär­ken. Die Ver­wal­tung ist ih­rer­seits ge­for­dert, das zu­zu­las­sen und zu för­dern. Da­von wür­den un­ter an­de­rem die De­fi­ni­ti­on über­grei­fen­der Stra­te­gi­en und die Be­ur­tei­lung von For­schungs­an­trä­gen pro­fi­tie­ren. Ins­be­son­de­re die Mi­nis­te­ri­en müs­sen noch stär­ker und sys­te­ma­ti­scher als bis­her auf das Wis­sen der Hoch­schu­len und au­ßer­uni­ver­si­tä­ren For­schungs­ein­rich­tun­gen zu­rück­grei­fen, et­wa um ei­ne Art Tech­no­lo­gie-Scou­ting im­ple­men­tie­ren zu kön­nen.

 

Ein wich­ti­ger Schritt in die­se Rich­tung ist die Stär­kung der Rol­le der Wis­sen­schaft durch ei­ne Ein­be­zie­hung in die Ent­schei­dungs­fin­dung. Res­sort­zu­ge­hö­rig­keit darf da­bei kei­ne Rol­le spie­len: Vie­le hoch­ka­rä­tig be­setz­te Gre­mi­en agie­ren ge­gen­wär­tig ne­ben­ein­an­der, oh­ne ei­nen über­grei­fen­den Im­pact ent­fal­ten zu kön­nen. Wich­tig sind kon­kre­te Auf­trä­ge und da­mit ver­bun­den die zeit­lich und / oder ge­gen­ständ­lich ver­bun­de­ne Über­tra­gung von Ver­ant­wor­tung. Ei­ne di­rek­te Zu­sam­men­ar­beit von Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Po­li­tik im Gre­mi­um ist grund­sätz­lich zu emp­feh­len, wie sie von An­fang an im Zu­kunfts­rat der Baye­ri­schen Wirt­schaft prak­ti­ziert wird.