Image und Kom­mu­ni­ka­ti­on

Ver­trau­en in die Wis­sen­schaft ist wich­tig für die In­no­va­ti­ons­fä­hig­keit des Stand­orts und die In­no­va­ti­ons­of­fen­heit der Ge­sell­schaft. Um es wei­ter zu stär­ken, müs­sen Wis­sen­schafts­ein­rich­tun­gen noch bes­ser kom­mu­ni­zie­ren: Me­tho­den er­läu­tern, den Grad an Ge­wiss­heit ex­akt dar­stel­len und Bei­trä­ge zu ei­ner fak­ten­ori­en­tier­ten Dis­kus­si­on lie­fern.

 

In der Öf­fent­lich­keit ent­steht viel­fach das Bild, es ge­be zu je­dem The­ma min­des­tens zwei kon­trä­re wis­sen­schaft­li­che Mei­nun­gen. Teil­wei­se un­ter­schei­den sich die Auf­fas­sun­gen al­ler­dings nur in De­tail­fra­gen bzw. be­steht Ein­ver­neh­men über die Aus­gangs­la­ge, nicht aber über die dar­aus ab­zu­lei­ten­den Fol­ge­run­gen. Die un­strei­ti­gen Fak­ten müs­sen stär­ker her­aus­ge­ar­bei­tet und kom­mu­ni­ziert wer­den.

 

Für den Um­gang mit schwar­zen Scha­fen in den ei­ge­nen Rei­hen ist ei­ne kla­re, in­sti­tu­ti­ons­über­grei­fend ver­gleich­ba­re Stra­te­gie er­for­der­lich. Bei­spie­le wie der Blut­test zur Brust­krebs­er­ken­nung soll­ten ge­nutzt wer­den, um die in­ter­nen Leit­li­ni­en und Früh­warn­me­cha­nis­men kri­tisch zu hin­ter­fra­gen.

 

Zen­tra­les Ziel ist die Stär­kung von Ver­trau­en und Glaub­wür­dig­keit der Wis­sen­schaft als In­sti­tu­ti­on, um Fake News wirk­sam ei­ne ob­jek­ti­ve Stim­me ent­ge­gen­set­zen zu kön­nen und ge­sell­schafts­po­li­tisch re­le­van­te Bot­schaf­ten (Bsp. Impf­schutz) der Öf­fent­lich­keit zu ver­mit­teln. Auch der Bei­trag der Wis­sen­schaft zur Lö­sung ge­sell­schaft­li­cher Her­aus­for­de­run­gen (vgl. Ka­chel 04.5) muss deut­li­cher kom­mu­ni­ziert wer­den.

 

Da­für muss das rich­ti­ge Um­feld ge­schaf­fen wer­den, und es ist ei­ne kla­re Ge­samt­stra­te­gie für die Ver­mitt­lung von In­hal­ten, je­den­falls auf Kern­fel­dern der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung, er­for­der­lich. In­halt­lich muss ei­ne sol­che Platt­form von der Wis­sen­schaft ge­tra­gen wer­den, bei der Or­ga­ni­sa­ti­on ist ei­ne Ko­ope­ra­ti­on mit Ver­bän­den sinn­voll, die auf­grund ih­rer Auf­ga­ben die öf­fent­li­che Dis­kus­si­on in der Brei­te fort­lau­fend in­ten­siv ver­fol­gen. aca­tech kann ei­ne wich­ti­ge Rol­le spie­len als Mitt­ler zwi­schen der wis­sen­schaft­li­chen und der wirt­schaft­lich-ge­sell­schaft­li­chen Sicht.

 

Hin­sicht­lich der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge kann auf das oben zur Kom­mu­ni­ka­ti­on der Un­ter­neh­men zu neu­en Tech­no­lo­gi­en Ge­sag­te (vgl. Ka­chel 01.7) ver­wie­sen wer­den. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on zu In­hal­ten darf sich nicht auf eta­blier­te Me­di­en be­schrän­ken. Ge­ra­de jün­ge­re „Bot­schaf­ter“ und das Be­die­nen von Ka­nä­len wie YouTube sind wich­ti­ge Ele­men­te, aber auch die all­ge­mein­ver­ständ­li­che For­mu­lie­rung zen­tra­ler Aus­sa­gen.