Pro­jekt RA­CE

Auf dem Kon­gress des Zu­kunfts­rats der Baye­ri­schen Wirt­schaft am 08. Ju­li 2015 prä­sen­tier­te die for­tiss GmbH auf der Platt­form „Ver­netz­te Sys­te­me: En­er­gie, Mo­bi­li­tät, Me­cha­tro­nik“ das Pro­jekt RA­CE (Re­lia­ble Au­to­ma­ti­on and Con­trol En­vi­ron­ment).

Im Fahr­zeug von mor­gen kom­men kom­ple­xe As­sis­tenz­sys­te­me zum Ein­satz, die bei­spiels­wei­se ein voll­au­to­ma­ti­sier­tes Fah­ren rea­li­sie­ren. Um sol­che Sys­te­me zu­las­sungs­fä­hig um­set­zen zu kön­nen, wur­den im Pro­jekt RA­CE neue We­ge auf­ge­zeigt, ei­ne feh­ler­to­le­ran­te, Plug&Play-fä­hi­ge Sys­tem­ar­chi­tek­tur für Elek­tro­fahr­zeu­ge be­reit­zu­stel­len.

Im For­schungs­pro­jekt RA­CE wur­den neu­ar­ti­ge Kon­zep­te für Hard­ware und Soft­ware ei­ner Fahr­zeug­ar­chi­tek­tur pro­to­ty­pisch um­ge­setzt. Er­geb­nis ist ein Elek­tro­fahr­zeug, bei dem der An­trieb als Rad­na­ben­mo­to­ren di­rekt in den Rä­dern sitzt. Es be­sitzt „smar­te“ Ak­to­ren und Sen­so­ren wie ei­ne Steer-by-Wire-Len­kung oh­ne me­cha­ni­sche Rück­fal­le­be­ne so­wie Um­feld-Sen­so­rik, mit wel­cher teil­au­to­no­mer Fahr­be­trieb er­mög­licht wird.

Das „Ge­hirn“ des Fahr­zeugs ist ein Zen­tral­rech­ner­ver­bund, auf dem ein mo­der­nes Lauf­zeit­sys­tem aus­ge­führt wird. Die au­to­no­men Fahr­funk­tio­nen kön­nen als Soft­ware­kom­po­nen­ten in­te­griert wer­den. Die Midd­le­wa­re un­ter­stützt da­bei die Er­ken­nung neu­er Hard­ware so­wie die dy­na­mi­sche In­stal­la­ti­on neu­er Soft­ware­kom­po­nen­ten aus ei­nem App-Store. So kön­nen Nut­zer das Fahr­zeug per Plug&Play an ih­re Wün­sche an­pas­sen.

Der Pro­jekt­part­ner Sie­mens star­tet die Pro­dukt­ent­wick­lung der RA­CE-Platt­form für den Au­to­mo­bil­be­reich.

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