Zu­gang zu von Drit­ten er­ho­be­nen Da­ten

Di­gi­ta­le An­wen­dun­gen pro­du­zie­ren vie­le Da­ten, be­nö­ti­gen aber auch Da­ten von an­de­ren – ins­be­son­de­re auch staat­li­chen – Stel­len. Open Go­vern­ment Da­ta ist je­doch noch nicht ver­wirk­licht.

Bei­spiel Land­wirt­schaft
Wet­ter­da­ten wer­den be­nö­tigt, um Ent­schei­dun­gen über den ge­eig­ne­ten Zeit­punkt für Aus­saat, Dün­gung, Ern­te oder Bo­den­be­ar­bei­tun­gen zu er­mit­teln, aber auch, um die mög­li­chen Syn­er­gi­en mit dem En­er­gie­sek­tor zu he­ben. Wei­ter­hin be­nö­ti­gen Land­wir­te Flä­chen­da­ten, wel­che in Bay­ern durch das Baye­ri­sche Ver­mes­sungs­amt zwar di­gi­ta­li­siert und auch ver­füg­bar, al­ler­dings nicht kos­ten­frei sind. Ge­nau­so las­sen sich be­triebs­mit­tel­spe­zi­fi­sche An­wen­dungs­be­din­gun­gen (z. B. Auf­la­gen zur Aus­brin­gung von Pflan­zen­schutz­mit­teln) in Da­ten­ban­ken zu­sam­men­fü­gen, um so­mit die Land­wirt­schaft bei der Er­fül­lung von ge­setz­li­chen und frei­wil­li­gen Qua­li­täts­stan­dards zu un­ter­stüt­zen.

Für rund 90 Pro­zent der Land­wir­te wä­re ei­ne stär­ke­re Ko­ope­ra­ti­on un­ter­ein­an­der sinn­voll und sie wür­den Da­ten mit Ko­ope­ra­ti­ons­part­nern (Ma­schi­nen­ring­mit­glie­der, Lie­fe­ran­ten, Ab­neh­mer, Be­ra­ter etc.) tei­len, wenn da­durch wei­te­res Po­ten­zi­al für Res­sour­cen-ein­spa­rung ent­stün­de. Es fehlt hier­für al­ler­dings noch an ei­ner (si­che­ren) Platt­form.

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