Zel­len als Sen­so­ren – bio­lo­gi­sche Wir­kung mess­bar ma­chen

In al­len Be­rei­chen der grund­le­gen­den wie auch der an­ge­wand­ten bio­me­di­zi­ni­schen For­schung spie­len ex­pe­ri­men­tel­le Un­ter­su­chun­gen an le­ben­den mensch­li­chen und tie­ri­schen Zel­len (zell­ba­sier­te As­says) ei­ne her­aus­ra­gen­de Rol­le. Die aus den ver­schie­de­nen Or­ga­nen und Ge­we­ben des Kör­pers iso­lier­ten und im La­bor kul­ti­vier­ten Zel­len er­lau­ben Ex­pe­ri­men­te an le­ben­den Mo­dell­sys­te­men im Hoch­durch­satz, oh­ne da­für auf Ver­suchs­tie­re zu­rück­grei­fen zu müs­sen. Die Ein­satz­ge­bie­te zell­ba­sier­ter As­says rei­chen von bio­me­di­zi­ni­schen Fra­ge­stel­lun­gen über Wirk­stof­fent­wick­lung und To­xi­zi­täts­prü­fung bis hin zu per­so­na­li­sier­ter Me­di­zin.Die Fraun­ho­fer EMFT ver­folgt das Kon­zept, die zu un­ter­su­chen­den Zel­len di­rekt auf der Ober­flä­che phy­si­ka­li­scher Si­gnal­wand­ler (Edel­me­tall- oder Po­ly­mer­elek­tro­den, Pie­zo-Re­so­na­to­ren, Op­tro­den) zu kul­ti­vie­ren und da­mit die zel­lu­lä­re Re­ak­ti­on auf Che­mi­ka­li­en, Phar­ma­ka oder Mi­kro­or­ga­nis­men zer­stö­rungs- und mar­kie­rungs­frei in Echt­zeit zu ver­fol­gen. Ver­schie­dens­te zell­phy­sio­lo­gi­sche Pa­ra­me­ter, wie die Zell­vi­ta­li­tät oder die Ge­schwin­dig­keit von Zell­tei­lung und Zell­wan­de­rung, wer­den so phy­si­ka­lisch mess­bar ge­macht.

 

Nut­zen für den Kun­den

  • quan­ti­ta­ti­ve Ana­ly­se der in­te­gra­len Zel­lant­wort auf ei­ne Test­sub­stanz
  • kon­ti­nu­ier­li­che, nicht in­va­si­ve Er­fas­sung zell­phy­sio­lo­gi­scher Pa­ra­me­ter in Echt­zeit
  • ein Ein­satz von zu­sätz­li­chen Re­agen­zi­en/ che­mi­schen In­di­ka­to­ren (mar­kie­rungs­frei) voll­stän­dig au­to­ma­ti­sier­te Da­ten­er­fas­sung

Termine

Do.
01
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Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft
Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft – Klima 2030. Nachhaltige Innovationen.

Europa, Deutschland und Bayern geben sich ambitionierte Klimaziele. Entscheidend ist, dass auch der Weg dorthin nachhaltig gestaltet wird: Neben den ökologischen muss sowohl ökonomischen als auch sozialen Aspekten gleichermaßen Rechnung getragen werden.
Die neue Studie „Klima 2030. Nachhaltige Innovationen.“ zeigt, wohin die Entwicklung gehen kann und welche Handlungsmöglichkeiten wir am Standort haben. Die Ergebnisse werden beim OnlineKongress erstmals vorgestellt. Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft empfiehlt, konsequent auf technologische Lösungen zu setzen, mit denen sich nicht nur neue Perspektiven für Unternehmen eröffnen, sondern auch weltweit ein spürbarer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann.