Ty­cho NT.6 – Bio­phar­ma­zeu­ti­ka un­ter die Lu­pe ge­nom­men

Bio­tech­no­lo­gisch her­ge­stell­te Me­di­ka­men­te wie das Krebs­me­di­ka­ment Her­cep­tin® sind ei­ne der viel­ver­spre­chends­ten Wirk­stoff­klas­sen in der Me­di­zin. Die­se auch Bio­phar­ma­zeu­ti­ka oder Bio­lo­gi­cals ge­nann­ten Bio­mo­le­kü­le sind bis zu 1000-mal kom­ple­xer als her­kömm­li­che Me­di­ka­men­te wie zum Bei­spiel As­pi­rin®. Es sind des­we­gen neue Ver­fah­ren und phy­si­ka­li­sche Mess­me­tho­den not­wen­dig, um die­se Bio­mo­le­kü­le zu ent­wi­ckeln und bei de­ren Her­stel­lung die Qua­li­tät zu über­wa­chen. Für die­sen An­wen­dungs­be­reich hat die Na­no­Tem­per Tech­no­lo­gies GmbH das La­bor­mess­ge­rät Ty­cho® NT.6 ent­wi­ckelt. Im Ty­cho® NT.6 wird ein in­no­va­ti­ves na­no-op­ti­sches Mess­ver­fah­ren ein­ge­setzt, um in ei­nem Schritt die Qua­li­tät die­ser hoch­kom­ple­xen Bio­phar­ma­zeu­ti­ka zu un­ter­su­chen. Mit ei­nem win­zi­gen, nur we­ni­ge Mi­kro­li­ter gro­ßen Trop­fen der Pro­be er­fah­ren die For­scher in­ner­halb drei Mi­nu­ten, ob ein vor­lie­gen­des Bio­phar­ma­zeu­ti­kum ih­ren Er­war­tun­gen ent­spricht. Da­bei wird der For­scher von ei­ner in­tel­li­gen­ten Soft­ware des Mess­ge­räts un­ter­stützt, die über ei­nen sog. „Si­mi­la­ri­ty In­dex“ un­ter­schied­li­che Mo­le­kü­le mit­ein­an­der ver­gleicht. Auf ei­nen Blick kann der For­scher z. B. ein ori­gi­na­les Bio­phar­ma­zeu­ti­kum mit sei­ner Ko­pie, ei­nem Bio­si­mi­lar, ver­glei­chen und auch von­ein­an­der un­ter­schei­den. Der­zeit wird der Ty­cho® NT.6 noch haupt­säch­lich im Be­reich der Me­di­ka­men­ten­for­schung und For­mu­lie­rungs­ent­wick­lung ein­ge­setzt. Ge­rin­ger Pro­be­ver­brauch, schnel­le Mes­sun­gen, in­tel­li­gen­te Soft­ware und leich­te Be­dien­bar­keit er­mög­li­chen den For­schern, sich auf ih­re Be­ru­fung, die Ent­wick­lung von hoch­wer­ti­gen Me­di­ka­men­ten, zu kon­zen­trie­ren.

Termine

Do.
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Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft
Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft – Klima 2030. Nachhaltige Innovationen.

Europa, Deutschland und Bayern geben sich ambitionierte Klimaziele. Entscheidend ist, dass auch der Weg dorthin nachhaltig gestaltet wird: Neben den ökologischen muss sowohl ökonomischen als auch sozialen Aspekten gleichermaßen Rechnung getragen werden.
Die neue Studie „Klima 2030. Nachhaltige Innovationen.“ zeigt, wohin die Entwicklung gehen kann und welche Handlungsmöglichkeiten wir am Standort haben. Die Ergebnisse werden beim OnlineKongress erstmals vorgestellt. Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft empfiehlt, konsequent auf technologische Lösungen zu setzen, mit denen sich nicht nur neue Perspektiven für Unternehmen eröffnen, sondern auch weltweit ein spürbarer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann.