Hand­lungs­be­darf bei Schlüs­sel­an­wen­dun­gen baye­ri­scher Zu­kunfts­fel­der

als Schlüs­sel­kom­pe­tenz be­grei­fen und för­dern z. B. tak­ti­le Sen­so­ren, Ges­ten- und Sprach­steue­rung, für den mensch­li­chen An­wen­der nach­voll­zieh­ba­re Ge­stal­tung ler­nen­der Sys­te­me.

mit An­wen­dungs­ori­en­tie­rung und da­mit In­ter­ak­ti­on mit der phy­si­schen Welt im Fo­kus. Er­for­der­lich ist ein ei­gen­stän­di­ges, in­ter­na­tio­nal sicht­ba­res Zen­trum, das die be­stehen­den Kom­pe­ten­zen der Hoch­schu­len (ins­be­son­de­re der Mu­nich School of Ro­botics and Ma­chi­ne In­tel­li­gence) bün­delt, ei­ne In­fra­struk­tur für ge­mein­sam ge­nutz­te Son­der­for­schungs­zo­nen (Test­fel­der) be­reit­stellt und eng mit au­ßer­uni­ver­si­tä­ren For­schungs­ein­rich­tun­gen (z. B. neu­es Fraun­ho­fer In­sti­tut für Ko­gni­ti­ve Sys­te­me und Fraun­ho­fer Clus­ter of Ex­cel­lence for Co­gni­ti­ve In­ter­net Tech­no­lo­gies) und Un­ter­neh­men zu­sam­men­ar­bei­tet. Die ent­spre­chen­den Vor­ha­ben in Bay­ern müs­sen zü­gig um­ge­setzt und mit den not­wen­di­gen Haus­halts­mit­teln aus­ge­stat­tet wer­den.

an der Mu­nich School of Ro­botics and Ma­chi­ne In­tel­li­gence (MSRM) der TUM in Zu­sam­men­ar­beit mit for­tiss und der baye­ri­schen In­dus­trie, das Si­cher­heits-, Resi­li­enz- und Zer­ti­fi­zie­rungs­al­go­rith­men für die Steue­rung und Si­mu­la­ti­on von KI-ba­sier­ten Sys­te­men ent­wi­ckelt und ins­be­son­de­re in In­dus­trie- und Ge­sund­heits­an­wen­dun­gen zum Ein­satz bringt.

un­ter an­de­rem auf den Fel­dern Soft­ware und Sys­tems En­gi­nee­ring.

wie be­reits in den Hand­lungs­emp­feh­lun­gen von 2015 an­ge­regt.

ins­be­son­de­re die Ge­währ­leis­tung von Cy­ber- und IT-Si­cher­heit so­wie der Schutz kri­ti­scher In­fra­struk­tu­ren (Ver­kehr, En­er­gie­ver­sor­gung etc.). Ein wich­ti­ger Bau­stein wä­re ein Na­tio­na­les In­no­va­tions- und Tech­no­lo­gie­zen­trum Öf­fent­li­che Si­cher­heit, das ei­ne dau­er­haf­te und un­ein­ge­schränk­te Ur­teils- und Be­ra­tungs­fä­hig­keit der Be­hör­den zu Tech­no­lo­gi­en für die öf­fent­li­che Si­cher­heit auf dem neu­es­ten Stand der For­schung und Tech­nik ge­währ­leis­tet.

CRIS­PR / Cas9 je­den­falls im For­schungs­be­reich vor­an­trei­ben; Denk­ver­bo­te und An­wen­dungs­ver­bo­te bei der gen­tech­ni­schen Ver­än­de­rung von Pflan­zen (grü­ne Gen­tech­nik) auf­ge­ben.

An­ge­kün­dig­tes Pro­gramm um­set­zen und die da­für er­for­der­li­chen Mit­tel be­reit­stel­len, Fo­kus auf Sa­tel­li­ten­tech­nik und de­ren prak­ti­sche An­wen­dung zum Bei­spiel in der Land­wirt­schaft, für die Na­vi­ga­ti­on oder sta­bi­le flä­chen­de­cken­de Net­ze ent­lang der Lie­fer­ket­te rich­ten.

sehr gu­te Aus­gangs­la­ge (46 Pro­zent der baye­ri­schen Pa­ten­te sind Welt­klas­se­pa­ten­te) nut­zen, um neue Lö­sun­gen auch für die glo­ba­le Er­näh­rung dy­na­mi­scher vor­an­zu­trei­ben. Da­bei auch den Agrar­be­reich und die dor­ti­gen tech­no­lo­gi­schen Po­ten­zia­le im­mer mit­be­den­ken – Bei­spie­le sind der Ein­satz von Di­gi­ta­li­sie­rungs­tech­no­lo­gi­en, Ver­ti­cal Far­ming (For­schung aus­bau­en) und neue Nutz­pflan­zen. Auch vor die­sem Hin­ter­grund darf die grü­ne Gen­tech­no­lo­gie nicht von vorn­her­ein aus­ge­klam­mert wer­den.

müs­sen nach dem Be­darf des Kun­den ins­be­son­de­re auch an­ge­sichts der wirt­schaft­li­chen Be­deu­tung der Bran­chen auf ein neu­es Le­vel ge­ho­ben wer­den. Zu för­dern sind in­no­va­ti­ve Lö­sun­gen für Nah- und Fern­ver­kehrs­mit­tel, Per­so­nen und Fracht, z. B. Lö­sun­gen für die „letz­te Mei­le“ beim Zu­lie­ferer­dienst und Au­to­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen. Ziel muss es sein, nicht nur auf Eng­päs­se zu re­agie­ren, son­dern mit in­no­va­ti­ven zu­sätz­li­chen Leis­tun­gen neue Nach­fra­ge et­wa im ÖPNV zu we­cken.

Ge­rin­ge­re Ver­net­zung mit an­de­ren Tech­no­lo­gi­en ge­zielt kor­ri­gie­ren, Be­deu­tung stär­ken, Pro­zes­s­ent­wick­lung für den Trans­fer vom La­bor in die die in­dus­tri­el­le Pra­xis aus­bau­en.

Vor­han­de­ne Kom­pe­ten­zen in Bay­ern in ei­nem in­ter­na­tio­nal sicht­ba­ren, bran­chen­über­grei­fen­den For­schungs- und An­wen­der­zen­trum bün­deln und in die Brei­te tra­gen. Die ent­spre­chen­den Be­schlüs­se müs­sen zü­gig un­ter Be­ach­tung der An­lie­gen der An­wen­der­bran­chen um­ge­setzt wer­den.

Neue Ma­te­ria­li­en er­for­schen, neue An­wen­dungs­be­rei­che fin­den, Mög­lich­kei­ten in die Brei­te tra­gen – da­zu Fort­set­zung und In­ten­si­vie­rung der ein­ge­lei­te­ten Ak­ti­vi­tä­ten bei Bay­ern In­no­va­tiv.
Als Bei­spiel für ein mis­si­ons­ori­en­tier­tes Vor­ge­hen (hier: Um­gang mit dem de­mo­gra­fi­schen Wan­del) soll­te die In­itia­ti­ve Ger­ia­tro­nik- Mo­dell­kom­mu­ne Gar­misch-Par­ten­kir­chen mit dem ent­spre­chen­den Zen­trum von TUM / MSRM zu ei­ner Leucht­turm­re­gi­on mit­samt in­sti­tu­tio­nel­ler Ver­an­ke­rung des Ger­ia­tro­nik-Zen­trums und Aus­bau zum Re­fe­renz­zen­trum „Künst­li­che In­tel­li­genz für das selbst­be­stimm­te Le­ben im Al­ter“ aus­ge­baut wer­den.

For­schung und Ent­wick­lung da­zu för­dern (u. a. Stich­wort Green IT). Mit ei­ner Leucht­turm-In­itia­ti­ve Green AI soll­te die Ent­wick­lung von wirt­schaft­li­chen und en­er­gie­be­wuss­ten KI-Al­go­rith­men mit­samt ent­spre­chen­der ska­lier­ba­rer KI-In­fra­struk­tur vor­an­ge­trie­ben wer­den.

Wich­tig ist die Ein­rich­tung (wei­te­rer) Ex­pe­ri­men­tier­räu­me, Re­alla­bo­re und Test­fel­der – vor al­lem für die Schlüs­sel­an­wen­dun­gen, mit de­nen Men­schen di­rekt in Kon­takt kom­men, bei­spiels­wei­se im Mo­bi­li­täts­be­reich.

 

Ei­ne Pa­ten­t­ana­ly­se, wie sie der Stu­die Tech­Check 2019. Er­folgs­fak­tor Mensch. zu­grun­de liegt, muss fer­ner An­lass sein, sich nicht nur die be­son­ders dy­na­mi­schen Be­rei­che an­zu­se­hen, son­dern auch die heu­te noch schwach aus­ge­präg­ten Ver­knüp­fun­gen. Ein Bei­spiel da­für ist die Na­no­tech­no­lo­gie. An die­sen Schnitt­stel­len kann noch un­ge­ho­be­nes Po­ten­zi­al lie­gen. Ge­ra­de für die Be­ur­tei­lung „ris­kan­ter“ For­schungs­pro­jek­te ist das re­le­vant.