Trefferliste

41 Steckbriefe

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Co­ch­lea Im­plan­ta­te
Pro­duk­te #02
Lab-On-A-Chip
Pro­duk­te #03
Pfle­ge­ro­bo­ter
Pro­duk­te #04
Re­ti­na Im­plan­ta­te
Pro­duk­te #05
Ro­bo­ter
Pro­duk­te #06
Tat­too-Elek­tro­den
Pro­duk­te #07
Weara­bles
Steckbrief Produkte #000007

Weara­bles

Be­schrei­bung

Un­ter „Weara­bles“ fal­len im wei­tes­ten Sin­ne al­le elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten, die in Klei­dungs­stü­cke oder me­di­zi­ni­sche Hilfs­mit­tel ein­ge­ar­bei­tet sind und die vom An­wen­der di­rekt am Kör­per oder in Kör­per­nä­he ge­tra­gen wer­den. Oft ha­ben sie die Funk­ti­on be­stimm­te Vi­tal­pa­ra­me­ter zu über­wa­chen und da­bei Da­ten zu sam­meln und aus­zu­wer­ten. Durch die Ver­bin­dung zum In­ter­net ist ein Da­ten­aus­tausch mit an­de­ren Ge­rä­ten, wie Smart­pho­nes und Per­so­nen, wie Ärz­ten, mög­lich. Dies führt zu ei­ner im­mer stär­ke­ren Ver­net­zung des An­wen­ders so­wie der Ge­brauchs­ge­gen­stän­de un­ter­ein­an­der („In­ter­net der Din­ge“).

Weara­bles wer­den zum ei­nen für das Kör­per-Mo­ni­to­ring ein­ge­setzt. Ge­rä­te die­ser Ka­te­go­rie zeich­nen bei­spiels­wei­se Schlaf, Be­we­gung, Er­näh­rung oder Blut­druck auf. Zum an­de­ren gibt es auch so­ge­nann­te „Hu­man-Com­pu­ter-In­ter­faces“. Die­ser Be­griff be­zeich­net die Ge­rä­te an der Schnitt­stel­le von Soft­ware und Mensch, an der Ein­ga­be und Aus­wer­tung der Da­ten er­folgt. Da­zu zäh­len et­wa in­tel­li­gen­te Smart Wat­ches oder Da­ten­bril­len. Schließ­lich kön­nen z. B. „Smart Patches“ (in­tel­li­gen­te Pflas­ter, die di­rekt auf die Haut auf­ge­klebt wer­den) ne­ben dem Mo­ni­to­ring der Kör­per­funk­tio­nen dem Pa­ti­en­ten auch ge­zielt und in­tel­li­gent ein Me­di­ka­ment o. ä. ver­ab­rei­chen. Do­sie­rung und Zeit­punkt der Ver­ab­rei­chung kön­nen da­bei in­di­vi­dua­li­siert wer­den.

Weara­bles wer­den im­mer klei­ner und auch der Tra­ge­kom­fort wird von den Her­stel­lern wei­ter ver­bes­sert. Für Au­ßen­ste­hen­de sind mo­der­ne Weara­bles wie die „Smart Patches“ oft gar nicht er­kenn­bar. Wäh­rend die ers­ten Weara­bles meist auf ei­ne ein­zel­ne Funk­ti­on spe­zia­li­siert wa­ren, wer­den ak­tu­ell Ge­rä­te ent­wi­ckelt, die ei­ne Viel­zahl von Fä­hig­kei­ten kom­bi­nie­ren und da­bei stär­ker mit an­de­ren Ge­rä­ten ver­netzt sind. In­tel­li­gen­te Weara­bles wer­den sich in Zu­kunft mehr und mehr dem All­tags­le­ben an­pas­sen und von den An­wen­dern wäh­rend des Tra­gens im­mer we­ni­ger wahr­ge­nom­men wer­den.

Auf der An­ge­bots­sei­te las­sen sich auf dem Markt für Weara­bles so­wohl vie­le klei­ne und mitt­le­re Un­ter­neh­men als auch in­ter­na­tio­na­le Kon­zer­ne fin­den. Wich­ti­ge Ak­teu­re sind auf der Nach­fra­ge­sei­te be­son­ders tech­ni­kaf­fi­ne Ver­brau­cher so­wie Ärz­te und Kran­ken­kas­sen, die über den me­di­zi­ni­schen Ein­satz die­ser Pro­duk­te ent­schei­den.

Ko­ope­ra­ti­ons­po­ten­tia­le be­stehen zwi­schen hoch spe­zia­li­sier­ten klei­nen und mitt­le­ren Un­ter­neh­men aus dem Me­di­zin­tech­nik­be­reich und gro­ßen glo­ba­len Tech­no­lo­gie­kon­zer­nen.

Aus­ge­wähl­te Bei­spie­le für An­bie­ter von Weara­bles sind Flex Me­di­cal So­lu­ti­ons, Fit­bit und Ken­zen aus den USA oder die Weara­bles Tech­no­lo­gies AG, Co­si­nuss und Bosch Sen­sor­tec aus Deutsch­land.

Be­son­ders Kun­den in den USA und Asi­en fra­gen Weara­bels nach, auch in der jün­ge­ren Ge­ne­ra­ti­on fin­det man ei­ne über­durch­schnitt­li­che Be­reit­schaft zum Tra­gen von Weara­bles. Das In­ter­es­se bei pri­va­ten Nach­fra­gern be­steht je­doch im Be­son­de­ren für Pro­duk­te aus dem Fit­ness- und Vor­sor­ge­be­reich. The­ra­peu­ti­sche und dia­gnos­ti­sche Weara­bles sind deut­lich we­ni­ger ver­brei­tet.

Die brei­te­re Ver­wen­dung von Weara­bles wird durch strik­te Re­gu­lie­run­gen, ver­schie­de­ne tech­ni­sche Stan­dards und Da­ten­schutz­be­den­ken ge­hin­dert. Die Markt­zu­las­sung durch die Re­gu­lie­rungs­stel­len hält mit der ra­san­ten tech­ni­schen Ent­wick­lung oft nicht Schritt. Die Ver­knüp­fung meh­re­rer Weara­ble-Pro­duk­te un­ter­schied­li­cher Her­stel­ler ist meist nicht oh­ne wei­te­res mög­lich, da ge­mein­sa­me Stan­dards feh­len. Dar­über hin­aus stel­len auch Da­ten­schutz­be­den­ken ein Hemm­nis dar, be­son­ders da Ge­sund­heits­da­ten als höchst per­sön­li­che Da­ten streng vor Miss­brauch ge­schützt wer­den müs­sen. Vie­le An­wen­der, be­son­ders in Deutsch­land, fürch­ten um ih­re Da­ten­si­cher­heit und scheu­en des­halb den Ein­satz von Weara­bles.

Im Jahr 2016 wur­den welt­weit mehr als 150 Mil­lio­nen Weara­ble-Pro­duk­te (ein­schließ­lich nicht-me­di­zi­ni­scher Ge­rä­te) ver­kauft, da­von 3,6 Mil­lio­nen in Deutsch­land. Die Um­sät­ze, die mit Weara­bles er­zielt wer­den konn­ten, be­lie­fen sich auf rund 6 Mil­li­ar­den Eu­ro welt­weit und 460 Mil­lio­nen Eu­ro in Deutsch­land. Den größ­ten Teil ma­chen da­bei Smart­wat­ches und Fit­ness­arm­bän­der aus. Bis zum Jahr 2020 kann von ei­ner Ver­dopp­lung aus­ge­gan­gen wer­den. Da­von ent­fällt et­wa die Hälf­te auf me­di­zi­ni­sche Weara­bles. 17 Pro­zent der Deut­schen be­sit­zen laut Um­fra­gen be­reits ein Weara­ble-Pro­dukt.

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