Trefferliste

41 Steckbriefe

Pro­duk­te #01
Co­ch­lea Im­plan­ta­te
Pro­duk­te #02
Lab-On-A-Chip
Pro­duk­te #03
Pfle­ge­ro­bo­ter
Pro­duk­te #04
Re­ti­na Im­plan­ta­te
Pro­duk­te #05
Ro­bo­ter
Pro­duk­te #06
Tat­too-Elek­tro­den
Pro­duk­te #07
Weara­bles
Pro­duk­te #08
Me­di­ka­men­te mit Sen­so­rik
Pro­duk­te #09
Ge­sund­heits-Apps
Pro­duk­te #10
Ope­ra­ti­ons­sys­te­me
Pro­duk­te #11
Por­ta­ble DNA-Se­quen­zier­ge­rä­te
Pro­duk­te #12
T-Shirts mit EKG
Tech­no­lo­gi­en #01
Me­di­zi­ni­scher 3D-Druck
Tech­no­lo­gi­en #02
Am­bi­ent As­sis­ted Li­ving
Tech­no­lo­gi­en #03
Bild­ge­ben­de Ver­fah­ren
Tech­no­lo­gi­en #04
Bio­mar­ker
Tech­no­lo­gi­en #05
Ver­mitt­lungs­platt­for­men für Pa­ti­en­ten und Kli­ni­ken
Tech­no­lo­gi­en #06
Elek­tro­ni­sche Pa­ti­en­ten­ak­te
Tech­no­lo­gi­en #07
Elek­tro­ni­sche Bei­pack­zet­tel
Tech­no­lo­gi­en #08
Ge­nom-Edi­tie­rung mit CRIS­PR/Cas9
Tech­no­lo­gi­en #09
Me­di­cal Da­ta Space
Steckbrief Technologien #000009

Me­di­cal Da­ta Space

Be­schrei­bung

Wie für die Wert­schöp­fung in der In­dus­trie, sind auch in der mo­der­nen Me­di­zin Da­ten ein wert­vol­les Gut für die Ge­sund­heit der Pa­ti­en­ten. Der Me­di­cal Da­ta Space ist ei­ne Wei­ter­ent­wick­lung des In­dus­tri­al Da­ta Space, ei­nem von meh­re­ren Fraun­ho­fer-In­sti­tu­ten ge­schaf­fe­nen Da­ten­raum, den In­dus­trie­un­ter­neh­men zur si­che­ren Be­wirt­schaf­tung der im Zu­ge von In­dus­trie 4.0 ent­ste­hen­den Da­ten­be­stän­de nut­zen kön­nen. Der Me­di­cal Da­ta Space stellt ei­nen vir­tu­el­len Da­ten­rah­men für die Da­ten­men­gen der di­gi­ta­li­sier­ten Me­di­zin dar. Er er­mög­licht den si­che­ren Aus­tausch und die ein­fa­che Ver­knüp­fung von me­di­zin- und ge­sund­heits­be­zo­ge­nen Da­ten aus un­ter­schied­li­chen Quel­len durch all­ge­mei­ne Stan­dar­di­sie­rung und ge­mein­sa­me IT-Go­ver­nan­ce-Mo­del­le. Ziel ist die Er­hö­hung von Dia­gno­se-, Vor­sor­ge- und Be­hand­lungs­qua­li­tät und ein ver­bes­ser­tes Mo­ni­to­ring von The­ra­pie­fort­schrit­ten. Der Me­di­cal Da­ta Space sorgt da­für, dass die di­gi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät der An­wen­der und Da­ten­ei­gen­tü­mer ge­wahrt bleibt.

Die Ein­bin­dung wei­te­rer, von den Fraun­ho­fer-In­sti­tu­ten ent­wi­ckel­ter „Da­ta Spaces“ ist ge­plant. Bei­spiels­wei­se könn­te bei An­wen­dun­gen im Zu­sam­men­hang mit Im­plan­ta­ten der Ma­te­ri­als Da­ta Space, ei­ne ähn­li­che An­wen­dung zum sek­tor­über­grei­fen­den Aus­tausch von Da­ten zu Ma­te­ria­li­en und Werk­stof­fen, ein­ge­bun­den wer­den.

Der Me­di­cal Da­ta Space fun­giert als Grund­la­ge und Rah­men für For­schung und Ent­wick­lung, per­so­na­li­sier­te The­ra­pi­en, Pro­zess- und Kos­ten­op­ti­mie­rung so­wie in­no­va­ti­ve Ge­schäfts­mo­del­le. Er er­mög­licht es, das wis­sen­schaft­li­che, dia­gnos­ti­sche, the­ra­peu­ti­sche und wirt­schaft­li­che Po­ten­zi­al he­te­ro­ge­ner Da­ten­quel­len zu he­ben.

Ent­wick­ler des Me­di­cal Da­ta Space sind das Fraun­ho­fer-In­sti­tut für An­ge­wand­te In­for­ma­ti­ons­tech­nik FIT (Sankt Au­gus­tin), der Fraun­ho­fer-Ver­bund IUK-Tech­no­lo­gie und der Fraun­ho­fer-Ver­bund Life Sci­en­ces.

Auch im Ge­sund­heits­we­sen führt die Di­gi­ta­li­sie­rung zu ei­nem enor­men An­wach­sen der Da­ten­be­stän­de. Die Ent­wick­lung des Me­di­cal Da­ta Space durch das Fraun­ho­fer-In­sti­tut für An­ge­wand­te In­for­ma­ti­ons­tech­nik wur­de an­ge­trie­ben durch das Ziel, mit Hil­fe von in­no­va­ti­ven IT-Lö­sun­gen in der Me­di­zin ei­nen si­che­ren Da­ten­aus­tausch über Gren­zen von In­sti­tu­tio­nen hin­weg zu er­mög­li­chen und so die Po­ten­tia­le der Di­gi­ta­li­sie­rung in die­ser Bran­che op­ti­mal nut­zen zu kön­nen.

Bei sen­si­blen und sehr per­sön­li­chen Ge­sund­heits­da­ten stel­len der oft kom­pli­zier­te Da­ten­schutz und die Da­ten­sou­ve­rä­ni­tät der Pa­ti­en­ten die obers­ten Prio­ri­tä­ten für die Ent­wick­ler dar. Au­ßer­dem müs­sen zu­nächst mög­lichst vie­le denk­ba­re An­wen­der am Da­ten­aus­tausch über den Me­di­cal Da­ta Space teil­neh­men, da­mit die­ser ei­nen Mehr­wert bringt.

Noch ist die Nut­zung des Me­di­cal Da­ta Space nicht all­ge­mein ver­brei­tet. Ne­ben dem gro­ßen me­di­zi­ni­schen Po­ten­zi­al zur Ver­bes­se­rung von The­ra­pi­en er­gibt sich auch ein si­gni­fi­kan­tes öko­no­mi­sche Po­ten­ti­al, wel­ches sich durch ein ef­fi­zi­en­te­res Ge­sund­heits­we­sen und Fort­schrit­ten in der For­schung er­klärt.

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mo­no­k­lo­na­le An­ti­kör­per
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se­cur­Ph­arm e. V.
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För­der­mit­tel #01
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För­der­mit­tel #03
IN­VEST
För­der­mit­tel #04
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